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Helix Piercing

 

Helix PiercingWas ist ein Helix Piercing?

Das Helix Piercing – am seitlichen Rand des Ohrs platziert, können mit einem oder mehreren Helix Piercings freche Akzente gesetzt werden. Denkbar ist das Helix Piercing für jede Altersklasse, viele Piercer stechen Minderjährigen Piercings jedoch nur in Begleitung von ihren Erziehungsberechtigten und manche Studios stechen prinzipiell erst ab 18 Jahren. Die Kosten für das Helix Piercing bewegen sich zwischen ungefähr 20 und 70 Euro, oft ist neben dem (größeren) Erstschmuck auch schon ein Wechselschmuckstück im Preis mit dabei.

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Der Piercingschmuck für das Helix Piercing

In Ihrem Helix Piercing können Sie nach Wunsch Ihren favorisierten Schmuck einsetzen. Die meisten wählen hier ein Labret, ein Barbell oder einen Ring. Das Labret ist ein Stecker, der mit einer Platte abschließt – ein Barbell schließt mit einer zweiten Kugel hab und hat an beiden Seiten ein Gewinde – ein Ring kann entweder mit einer Kugel, einem Segment oder einem geeigneten Dekoelement (oft in Kugelform) abgeschlossen werden. Möglich ist es auch das Helix als „Industrial“ zu tragen. Hier wird ein langes Barbell Piercing verwendet, das quer über das Ohr geht und zwei Piercinglöcher benötigt.

Beim Helix Piercing werden gerne schlichte silberne Ringe getragen. Auf Barbells kann man diverse Aufsätze aufschrauben, bei denen Sie zwischen bunten Kugeln oder Aufsätzen in unterschiedlichsten Formen oder mit Motiven. Die Wahl Ihres Helix Piercing Schmucks ist vorrangig eine Frage Ihres Geschmacks bzw. Stils.

Damit Ihr Helix Piercing optimal abheilen kann, wird Ihnen Ihr Piercer zunächst ein eher längeres Barbell oder einen großen Ring einsetzen, um Belastung bei einer Schwellung zu vermeiden. Achten Sie bei der Materialwahl allerdings auf Allergien oder Unverträglichkeiten. Titan ist von allen Piercingmaterialien wohl die sicherste Wahl mit der geringsten Allergiequote.

Gleich als Erstschmuck selbst mitgebrachten Piercingschmuck einzusetzen ist wenig ratsam. Erwerben Sie Ihren Erstschmuck für das Helix Piercing deswegen besser direkt im Piercingstudio. Sobald das Helix Piercing dann vollständig ausgeheilt ist und keine Reizung oder Schwellung mehr sichtbar ist, können Sie den Erstschmuck durch selbst gekauften Schmuck austauschen.

Außer speziellen Piercingschmuck können Sie in das Helix Piercing auch normale Ohrstecker einsetzen, wenn Sie der unkomfortable Abschluss nicht stört. Beim Schlafen wird die Rückseite des Steckers recht unangenehm an Ihren Kopf drücken. Nehmen Sie es deswegen dann eventuell über Nacht heraus oder tragen Sie Piercingschmuck.

Wie wird ein Helix Piercing gestochen?

Wie auch jedes andere Knorpelpiercing sollte das Helix Piercing unbedingt gestochen und nicht geschossen werden, auch wenn dies möglich wäre. Lassen Sie sich Ihr Helix Piercing deswegen in einem Piercingstudio stechen, anstatt in einem Juwelierladen, da das Personal hier meist nicht speziell geschult wurde. Zwar ist der Besuch beim Piercer ein wenig kostspieliger, jedoch ist die optimale Abheilung wichtiger als ein paar Euro. Auch die Kontrolle kann ein Piercer weitaus professioneller durchführen.

Bevor das Helix Piercing gestochen wird, sollte Sie Ihr Piercer über mögliche Risiken Ihres Helix Piercings aufklären. Normalerweise bekommen Sie eine Einverständniserklärung vorgelegt, auf der Sie unterschreiben müssen, dass Sie die Risiken in Kauf nehmen.

Als nächstes wird die zu piercende Stelle natürlich desinfiziert. Danach zeichnet der Piercer mit einem Stift an, wo genau sich Ihr Helix Piercing befinden soll. Selbstverständlich können Sie dies noch selbst überprüfen und in den Spiegel blicken. Gegebenenfalls wird der Punkt noch einmal entfernt und neu gesetzt. Damit das Piercing präzise gestochen werden kann, wird das Ohr an der Piercingstelle mit einer speziellen Klemmzange fixiert. Diese Zange hat ein Loch, durch welches die Nadel gestochen wird. Das Stechen kann mit zwei verschiedenen Methoden vollzogen werden: Klassisch gestochen mit einer Venenverweilkanüle oder mit der „Dermal Punch“-Methode.

Mit einer Venenverweilkanüle wird das Gewebe für den Stichkanal verdrängt und zur Seite geschoben. Beim „Dermal Punch“ dagegen wird das Gewebe herausgestanzt (meist sind es 2 mm), was dem Helix Piercing ermöglicht deutlich besser und vor allem schneller zu heilen. Es wird dringend davon abgeraten sich ein Knorpelpiercing mit einer (schwer zu reinigenden) Ohrlochpistole schießen zu lassen, da diese unhygienischer ist und die Gefahr besteht, dass Ihr Knorpel gespalten werden könnte.

Ist das Loch für Ihr Helix Piercing gestochen, wird der Schmuck vorsichtig in das Piercingloch eingeführt und verschlossen. Häufig wird als Erstschmuck ein Ring eingesetzt, da dieser eine praktischere Reinigung ermöglicht. Jedoch scheiden sich hier die Geister. Manche Piercer wählen lieber ein Barbell oder Labret als ersten Schmuck. Das Material des Erstschmucks ist zumeist Titan, aber auch Chirurgenstahl ist keine schlechte Wahl. Aufgrund der möglichen auftretenden Schwellung in den ersten Tagen nach dem Stechen muss der Erstschmuck so groß sein, dass bei einer Schwellung kein Druck aufkommt und keine Entzündung riskiert wird. Sobald die Schwellung verschwunden ist und das Piercing soweit abgeheilt ist, kann ein kleineres Schmuckstück eingesetzt werden.

Wie lange dauert die Heilung des Helix Piercings?

Abhängig von der Methode des Stechens dauert die Heilung eines Helix Piercings zwei bis sechs Monate. Bei der Punching Methode sind es nur zwei bis vier Wochen. Wird das Piercing klassisch gestochen, dauert die Heilung in der Regel drei bis sechs Monate. Da der Ohrknorpel nicht stark durchblutet ist, heilt das Helix Piercing vergleichsweise langsam ab. Bis zu vollständigen Heilung kann es deswegen bis zu einem Jahr dauern.

Unbedingt zu beachten ist, das Helix Piercing während der Heilung nicht zu „überpflegen“ und nicht zu stark zu bewegen. Jede Belastung der Piercingstelle (durch Druck oder Reibung) ist hier kontraproduktiv. Deswegen ist es empfohlen nicht auf der Seite zu schlafen, auf der sich Ihr Helix Piercing befindet.

Besondere Vorsicht ist auch bei Schals und Mützen geboten, da diese sich gern am Piercing verhaken und eventuell auch Fusseln an die Wunde gelangen. Durch Telefonieren am Ohr mit dem frisch gestochenen Helix Piercing könnte die Wunde mit Bakterien infiziert werden, da Smartphones und Handys leider viele Bakterien mit sich tragen. Telefonieren Sie also besser am anderen Ohr. Beim An- und Auskleiden sollten Sie ebenfalls Acht geben, sowie beim Bürsten von langen Haaren, die sich zudem noch mit dem Piercing verheddern könnten. Befolgen Sie unsere Ratschläge und pflegen Sie Ihr Helix Piercing korrekt, wird es viel besser abheilen. Eine exakte Heilungsdauer kann nicht angegeben werden, da jeder Körper anders auf Piercings reagiert und eventuell sogar andere Pflege braucht.

 

Wie muss ich das Helix Piercing pflegen?

Wie bereits erwähnt ist eine Überpflegung zu vermeiden, wenden Sie das richtige Maß an Pflege an. Sollten Sie es zu häufig und mit zu starken Mitteln reinigen, wird Ihr Körper nicht lernen das Piercing zu „akzeptieren“.

Sauberkeit wird selbstverständlich groß geschrieben. Gönnen Sie dem Piercing zu Beginn ein wenig Ruhe und fassen Sie niemals mit ungewaschenen Fingern daran. Bewegen Sie Ihr Piercing zu oft, wird eine schon oberflächlich verheilte Stelle erneut aufgerissen und die Heilung wird verlangsamt. Um dies zu vermeiden, wird das Helix Piercing nur einmal am Tag mit lauwarmem Wasser gereinigt und die Kruste abgelöst. Danach sprühen Sie es mit einem milden Wunddesinfektionsspray* ein.

Nach einigen Tagen können Sie damit beginnen, Ihr Helix Piercing nach der Reinigung leicht zu bewegen. Falls Ihnen bekannt ist, dass Ihr Ohrknorpel Wildfleisch bildet, können Sie schon vorbeugend zweimal am Tag 3-prozentiges Wasserstoffperoxid* als Reinigungsmittel anwenden. Ist dies nicht der Fall, wenden Sie das starke Desinfektionsmittel erst an, wenn Bedarf besteht.

Sollte eine Entzündung auftreten, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten dafür. Zum einen können Sie das antiseptische und speziell für Piercings gut geeignete Tyrosur Gel* einmal morgens und abends mit einem Wattestäbchens auftupfen. Das Gel erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke. Möchten Sie lieber eine andere Salbe verwenden, stünde noch Betaisodona* zur Auswahl. Jedoch kann diese, im Gegensatz zum farblosen Tyrosur Gel* Flecken auf Kleidung und Bettwäsche machen, da sie Jod enthält. Doch mithilfe eines Pflasters könnten Sie die Salbe gut am Piercing halten und eine Entzündung wird herausgezogen. Kleben Sie das Pflaster jedoch nicht direkt auf das Piercing.

Wird die Entzündung stärker oder bilden sich kleine Bläschen an der Piercingwunde, sollten Sie unbedingt Ihren Piercer aufsuchen, welcher Ihnen dann Tipps gibt, wie das Piercing nun zu behandeln ist. Nur im schlimmsten Fall muss Ihr Helix Piercing* herausgenommen werden.

 

Wie wechselt man ein Helix Piercing?

Ist Ihr Helix Piercing vollständig ausgeheilt, können Sie nach Belieben anderen Schmuck einsetzen. Achten Sie darauf, nur hochwertigen Schmuck zu kaufen, damit Verletzungen oder Allergien vermieden werden. Bevor Sie Ihr Piercing herausnehmen, waschen Sie Ihre Hände gründlich. Abhängig vom einzusetzenden Piercing wird dieses anders eingesetzt. Sorgen Sie für helle Beleuchtung. Ein schwenkbarer Spiegel kann Ihnen zudem eine gute Hilfe sein. Tipp: Ein Handtuch über den Ausguss oder über dem Waschbecken schützt Sie davor, Ihren Schmuck zu verlieren.

Labret: Schrauben Sie den vorderen Aufsatz von Ihrem Labret, führen Sie den Stecker von der Hinterseite Ihres Ohres nach vorne durch den Stichkanal und halten Sie dabei mit einer Hand die Platte des Labrets fest. Dann können Sie den Aufsatz mit der freien Hand fest auf das Gewinde schrauben.

Barbell: Das Barbell Piercing können Sie von beiden Seiten aus anbringen. Eine der Kugeln wird möglichst fest an den Stab geschraubt und dieser durch den Stichkanal geführt. Danach kann der Aufsatz (Kugel o.ä.) darauf geschraubt werden. Wenn es möglich ist, halten Sie hierbei nicht die Kugel, sondern den Stab fest, da sich beim Drehen die zweite Kugel wieder lockern könnte. Eine Piercingzange kann den Stab sogar noch fester greifen als Ihre Hand.

Ball Closure Ring oder Segmentring: Ohne eine speziell geeignete Zange werden Sie diesen Piercingschmuck nur schwer selbst verschließen können. Haben Sie den offenen Ring durch den Stichkanal geführt, müssen Sie den Ring leicht weiten, damit die Kugel oder das Segment als Verschluss eingefügt werden kann. Damit Sie Ihr Piercing nicht unnötig reizen, sollten Sie, wenn Sie es selbst nicht schaffen, mit dem Schmuck zu Ihrem Piercer gehen.

 

Welche Risiken können auftreten?

Wie jedes Piercing ist auch das Helix Piercing nicht ganz risikofrei.
Beim Helix Piercing und anderen Knorpelpiercings kann es zu Wildfleischwuchs und Entzündungen kommen. Werden diese Erkrankungen rechtzeitig behandelt, sind sie kein großes Problem. Im schlimmsten Falle kann sich die Entzündung jedoch zu einer Blutvergiftung entwickeln.Natürlich muss bei einer bestehenden Allergie darauf geachtet werden, dass Ihr Schmuck aus geeignetem Material besteht. Viele Menschen reagieren beispielsweise auf Nickel allergisch. Betreiben Sie Sport, ist es empfehlenswert Ihr Helix Piercing abzukleben.

Vor allem bei Piercingringen besteht die Gefahr, dass Sie daran hängen bleiben und der Stichkanal ausreißt. Auch beim Friseurbesuch ist ein Abkleben sinnvoll. Geben Sie beim Bürsten Ihrer Haare Acht, nicht hängen zu bleiben.Gesichtslähmungen durch das Verletzen eines Nervs sind beim Helix Piercing nicht bekannt, dies ist lediglich eine Urban Legend, die verbreitet wird.Bei einer unbehandelten Entzündung kann im Extremfall eine Perichondritis auftreten, eine Krankheit, bei der sich der Knorpel durch die Entzündung buchstäblich auflöst und das Ohr sich deformiert. Pflegen Sie Ihr Helix Piercing allerdings sorgfältig und lassen Sie es von einem kompetenten Piercer stechen, tragen Sie nur ein geringes Risiko. Sollten Sie Ihr Helix Piercing eines Tages herausnehmen, wird nur eine kleine, unauffällige Narbe zurückbleiben.

 

Tipps und Hinweise rund um das Helix Piercing

Die kritische Wahl Ihres Piercers ist sehr wichtig.Tragen Sie ausschließlich Schmuck aus verträglichen Materialien. Achten Sie auf gute Qualität und hochwertige Materialien, gegen die Sie nicht allergisch sind.Wenn Sie schwanger sind, stellt ein Piercing eine zusätzliche Belastung für Ihren Körper dar. Lassen Sie sich Ihr Piercing deswegen lieber nach der Schwangerschaft stechen.Sollte Ihr Piercing anschwellen, muss Sie es vorsichtig ausgetauscht werden. Um zu vermeiden, dass sich Ihr Helix Piercing entzündet, setzen Sie einen größeren Ring bzw. längeren Stab ein.Ein frisch gestochenes Helix Piercing hat keinen Eigenschutz gegen UV-Strahlung. Gehen Sie deswegen mit einem frischen Piercing nicht in die Sonne, decken Sie es gegebenenfalls ab.

Baden ist bei einem frischen Piercing ebenfalls zu vermeiden. Öffentliche Schwimmbäder, Badeseen, aber auch die heimische Badewanne stellen ein Risko dar, das Piercing zu infizieren. Dies ist bei allen Knorpelpiercings zu beachten.Mit Schmerzen müssen Sie leider rechnen. Sie sind sowohl beim Stechen selbst und auch während dem Abheilen absolut normal. Pauschal kann nicht angegeben werden, wie schmerzhaft das Helix Piercing ist, da jeder Mensch ein anderes Schmerzempfinden besitzt. Jedoch kann man davon ausgehen, dass das Helix Piercing mitunter eines der am wenigsten schmerzhaften Piercings ist.Im Beruf dürfte Sie ein Helix Piercing kaum einschränken. Das Helix Piercing ist je nach Frisur meist nicht stark sichtbar und wirkt im Vergleich zu einem Gesichtspiercing weitaus weniger provokant.

 

Fazit

Vor allem auch als erstes Piercing ist das Helix Piercing wunderbar geeignet, da es nicht zu auffällig ist und sich auch unkompliziert pflegen lässt. Obwohl das Helix Piercing dezent ist, hat es doch eine schöne dekorative Wirkung. Mit wenigen Risiken verbunden und gesellschaftlich durchaus akzeptiert, ist das Helix Piercing für jedermann geeignet.

 

 

Letzte Aktualisierung am 12.12.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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