Christina Piercing

Die richtige Pflege des Christina Piercing?

Die korrekte Pflege eines Piercings kann auch im Falle eines Christina Piercings große Auswirkungen auf den Heilungsverlauf haben. So sollte man das Piercing einmal täglich desinfizieren und im Anschluss daran verschieben, um auf diese Weise auch die Wunde zu desinfizieren. Hierfür sollte man ein möglichst mildes Desinfektionsmittel verwenden, da andernfalls die Haut im Intimbereich noch weiter gereizt werden könnte, was ebenfalls zu Problemen führen kann.

Zudem sollte man nach dem Stechen des Christina Piercing auch die Körperhygiene keinesfalls vernachlässigen, da ansonsten auf diesem Weg ebenfalls Keime in die frische Wunde gelangen können, die zu einer Entzündung führen können.

Bei Schmerzen, die nach dem Stechen auftreten, kann das Kühlen der jeweiligen Stelle die Beschwerden zumeist etwas lindern, bis diese nach einer Weile schließlich komplett abklingen. Während des Heilungsprozesses sollte die Trägerin außerdem vollständig auf Geschlechtsverkehr verzichten und bis zur vollständigen Heilung zudem nur geschützten Verkehr haben, da andernfalls Entzündungen durch austretende Körperflüssigkeiten hervorgerufen werden können. Somit erhöht sich während dieser Zeit das Risiko, sich mit Geschlechtskrankheiten, wie HIV, anzustecken deutlich, weshalb zur Sicherheit ein Kondom verwendet werden sollte.

Wann die jeweilige Trägerin eines Christina Piercing dagegen wieder ohne Schmerzen Sex haben kann, hängt vor allem von dem Heilungsverlauf ab, sodass hierüber keine pauschalen Aussagen getroffen werden können, wann der Geschlechtsverkehr wieder beschwerdefrei möglich ist.

Bei dem sogenannten Christina Piercing, welches häufig auch als Catherine Piercing bezeichnet wird, handelt es sich um ein Piercing für Frauen. Seinen Namen trägt das Christina Piercing aufgrund der ersten Person, die sich jemals ein derartiges Piercing hat stechen lassen.

Vereinzelt wir das Christina Piercing zudem auch als Venus Piercing bezeichnet, denn bei diesem Piercing handelt es sich um ein Intimpiercing, welches im oberen Intimbereich von Frauen gestochen wird. Das Piercing wird auf der Oberfläche der Haut gestochen, sodass sich die Ein- und Ausstichstelle auf derselben Ebene befinden, fast so wie bei einem Augenbrauen-Piercing.

Das erste Christina Piercing wurde etwa um das Jahr 1990 herum gestochen und seit dem Jahr 2010 erfreut sich diese Art von Piercing auch hierzulande einer großen Beliebtheit, vor allem da dieses Intimpiercing äußerst dezent ist und auch beim Sex nur selten stört.

Die Kosten für ein Christina Piercing liegen in den meisten Fällen zwischen 60 und 90 Euro, können jedoch je nach Region und Piercing-Studio variieren. Wichtig ist hierbei vor allem, dass man sich ein solches Piercing ausschließlich von einem erfahrenen Piercer in einem professionellen Piercing-Studio stechen lässt, da jede Art von Fehlern bei dem Stechen eines Piercings weitreichende Konsequenzen haben kann, deren Folgen nicht abzusehen sind.

Hier klicken – um das beste Christina Piercing auf Amazon.de zu finden!*

Wie wird das Christina Piercing gestochen?

Frauen die sich dafür entscheiden sich ein solches Christina Piercing stechen zu lassen, sollten sich zu diesem Zweck nach einem vertrauensvollen Piercing-Studio umsehen. Und da das Christina Piercing im Intimbereich gestochen wird, sollte man hierbei auch darauf achten, sich für ein Studio zu entscheiden in dem man sich möglichst wohl und zudem kompetent beraten fühlt. In manchen Studios haben Frauen sogar die Möglichkeit, sich ein derartiges Piercing von einer weiblichen Piercerin stechen zu lassen, um etwaigen Schamgefühlen vorzubeugen.

Bedenken sollte man vor dem Stechen eines Christina Piercing außerdem auch, dass man vor dem Termin im Piercing-Studio den Intimbereich gut rasiert, da dies das Stechen in der Folge deutlich vereinfachen kann.

Dann geht es auch schon an das eigentliche Stechen des Piercings, wo man zuvor von dem Piercer über die möglichen Risiken aufgeklärt wird und in manchen Fällen sogar ein Dokument unterschreiben muss, dass man sich des Risikos bewusst ist und dieses auf sich nimmt.

Anschließend wird der Piercer dann die Stelle markieren, an der sich das Piercing später befinden soll und diese zudem vor dem Stechen desinfizieren und durchleuchten, denn schließlich sollen bei dem Stechen auf keinen Fall irgendwelche Adern verletzt werden.
Ist die Einstichstelle dann einmal markiert und desinfiziert, kommt auch schon die Nadel zum Einsatz, bei der es sich um eine sogenannte Hohlnadel, vergleichbar mit der Kanüle bei einer Spritze, handelt.

Hiermit durchsticht der Piercer dann die Haut, an der zuvor markierten Stelle, mit seiner Nadel und setzt direkt im Anschluss einen speziellen Schmuck für diese Art von Piercing ein. Dabei sollte der Piercer darauf achten, das Christina Piercing an die jeweiligen Gegebenheiten der Trägerin anzupassen und hierfür keinen Schmuck zu verwenden, der für andere Piercing-Arten verwendet werden würde.

So handelt es sich bei dem vom Piercer eingesetzten Piercing in der Regel um einen PFTE-Barbell, mit einer Länge zwischen 22 und 45 Millimetern. Dieses sollte sich während des Heilungsverlaufs den körperlichen Gegebenheiten der Trägerin anpassen, sodass es nach Abschluss des Heilungsprozesses wieder entfernt und durch einen Barbell aus Titan ersetzt werden kann.

Wichtig ist zudem auch, dass ein solches Christina Piercing weder zu tief noch zu flach gestochen werden sollte, da ansonsten die Gefahr besteht, dass das Piercing mit der Zeit herauswächst.

In manchen Fällen kann es sogar vorkommen, dass das Stechen eines Christina Piercing, aufgrund der körperlichen Gegebenheiten, nicht möglich ist. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn die Vorhaut der Klitoris zu klein ist und daher die Falte oberhalb der Schamlippen fehlt. Wenn dies der Fall ist, kann sich als Alternative ein Nefertiti-Piercing, ein Dermal Anchor oder auch ein Klitorisvorhautpiercing anbieten.

Schmerzhaft ist das Stechen eines Christina Piercing dagegen nur in den seltensten Fällen, jedoch kann es dabei zu Blutungen kommen, was allerdings bei dem Stechen eines Piercings ganz normal ist.

Heilungsdauer eines Christina Piercing?

Der Heilungsverlauf dauert nach dem Stechen eines Christina Piercing in der Regel deutlich länger als bei anderen Piercings, da das Gewebe im Intimbereich äußerst empfindlich ist. So dauert dieser Prozess zumeist zwischen vier und sechs Monaten, in denen es unter anderem auch zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr kommen kann.

Da sich der Intimbereich, an dem das Piercing gestochen wird, außerdem nur äußerst schwer ruhig stellen lässt, bilden sich Entzündungen in dieser Körperregion deutlich leichter als an anderen Stellen. Dies, sowie auch die Reibung, welcher diese Körperregion selbst bei Bewegungen ausgesetzt ist, führen in der Folge dazu, dass der Heilungsprozess, in manchen Fällen, bis zu einem halben Jahr andauern kann.

Während dieser Zeit sollte man unter anderem darauf achten, nur wenig Druck auf das Piercing und die Region, in welcher das Piercing gestochen wurde, auszuüben. Zudem sollte man darauf Rücksicht nehmen, besonders in der ersten Zeit nach dem Stechen eines Piercings, sportliche Betätigungen weites gehend zu vermeiden. Denn auch solche Bewegungen können dazu führen, dass sich das Piercing bewegt und die noch offene Wunde dadurch gereizt wird. Deshalb sollte man, zumindest bis der Heilungsprozess vollständig überstanden ist darauf achten, das Piercing vor sportlichen Aktivitäten abzukleben, um starke Reibungen zu vermeiden und Entzündungen vorzubeugen.

Und zudem sollte ein Christina Piercing nach dem Stechen auch täglich gereinigt werden, um die Verbreitung von Keimen und Bakterien zu vermeiden, welche ansonsten in die frische Wunde gelangen und dort zu einer Entzündung führen können.

Der Wechsel eines Christina Piercing

Ist der Heilungsverlauf dann erst einmal vollständig abgeschlossen, steht es der Trägerin frei, das nach dem Stechen eingesetzte Piercing nach Belieben auszutauschen. Der erste Wechsel kann dabei auch in dem Piercing-Studio, in dem man sich sein Christina Piercing hat stechen lassen, durchgeführt werden. Auf diese Weise kann der Piercer sich vor dem Wechsel davor überzeugen, dass der Heilungsverlauf auch wirklich abgeschlossen ist und den Schmuck anschließend austauschen.

Als Schmuck bei einem Christina Piercing eignen sich beispielsweise gebogene Stecker aus Titan, Metall oder einem weichen Kunststoff, wie PTFE-Material. Diese Stecker sind dabei in vielen Längen, Formen und mit den unterschiedlichsten Verzierungen erhältlich, die ein Christina Piercing in der Folge zu einem echten Hingucker machen.

Wichtig ist bei der Wahl des Piercings vor allem, dass dieses nicht zu sehr drückt oder reibt, da ansonsten auch in der Folge Entzündungen entstehen können. Deshalb sollte man, besonders bei einem Intimpiercing ganz besonders darauf achten, einen Schmuck zu verwenden, der den körperlichen Gegebenheiten der Trägerin weites gehend entspricht. Denn auf diese Weise kann man späteren Beschwerden schon vor deren Entstehung vorbeugen, weshalb die Wahl des passenden Piercings, besonders bei einem Christina Piercing, äußerst wichtig ist.

Risiken beim Stechen eines Christina Piercing

Wie bei jedem Piercing birgt auch das Stechen eines Christina Piercings eine Reihe von möglichen Risiken für die Trägerin.

So kann mangelhaftes Stechen, ebenso wie ein zu kurzes oder zu stark gebogenes Piercing dazu führen, dass dies mit der Zeit herauswächst. Dies wird dadurch begünstigt, dass Frauen in der Intimregion über viel Bindegewebe verfügen oder auch dadurch, dass nur wenig Haut an der Klitoris vorhanden ist. Besonders eine zu kurze Vorhaut kann in manchen Fällen sogar dazu führen, dass das Stechen eines Christina Piercing erst gar nicht möglich ist und man somit auf ein alternatives Piercing ausweichen muss.

Hat man sein Christina Piercing bereits, ist es, besonders in den ersten Tagen nach dem Stechen, ganz normal, dass das Piercing stark anschwillt. Dies ist eigentlich auch ganz normal und daher auch kein Grund zur Sorge, es sei denn, der Bereich schwillt derart stark an, dass das Piercing kaum noch zu erkennen ist. In diesem Fall sollte man versuchen die Schwellung mithilfe eines kühlenden Sprays zu behandeln und wenn die Beschwerden nicht besser werden einen Termin mit seinem Piercer zu vereinbaren, um den Problemen auf den Grund zu gehen.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt, denn man vor allem nach Abschluss des Heilungsprozesses und berücksichtigen sollte, ist das Thema Allergien. Denn manche Menschen reagieren allergisch auf bestimmte Materialien, was in der Folge ebenfalls zu Problemen führen kann. Aus diesem Grund sollte man vor dem Wechsel eines Piercings auch immer darauf achten, wie der eigene Körper auf das jeweilige Material des Schmucks reagiert und dies, wenn man sich nicht sicher ist, besonders in den ersten Tagen genau beobachten.

Beim Tragen eines Christina Piercing gibt es auch im Alltag eine Reihe von Risiken. So kann es beispielsweise beim Umziehen oder bei der Rasur des Intimbereichs dazu kommen, dass man nicht an dem Stab hängen bleibt oder diesen sogar herausreißt. Und auch bei sportlichen Aktivitäten besteht eine deutlich höhere Verletzungsgefahr, sodass man sein Piercing zuvor stets abkleben sollte, um jeglichen Gefahren vorzubeugen.

Und auch der Geschlechtsverkehr birgt nach dem Stechen eines Christina Piercing eine Reihe potenzieller Gefahren, zu denen die Infektion mit Geschlechtskrankheiten sowie auch Gefahr einer Verletzung an dem Piercing selbst gehören. Darum sollte man nach dem Stechen eines solchen Piercings, zumindest vorübergehend, auf ungeschützten Sex verzichten, da hierbei die Ansteckungsgefahr für die Piercing-Trägerin deutlich höher ist als sonst. Schließlich handelt es sich bei dem Piercing um eine kleine offene Wunde, in die Keime und Bakterien recht einfach gelangen können.

Wissenswertes zum Christina Piercing

Zu guter Letzt, möchten wir Ihnen noch einige wichtige Informationen und Hinweise zu dem Christina Piercing mit auf den Weg geben, die sie nach dem Stechen beachten sollen, um in der Folge möglichst lange Freude an diesem Piercing zu haben.

  • Vor dem Stechen eines Christina Piercing ist es äußerst wichtig, dass Sie sich für ein kompetentes Piercing-Studio entscheiden, in dem das Piercing im Bestfall von einer weiblichen Piercerin gestochen wird, die zudem über ausreichend Erfahrung beim Stechen von Piercings verfügen sollte. Denn nur so ist gewährleistet, dass es nach dem Stechen nicht zu unerfreulichen Zwischenfällen kommt.
  • Als Schmuck sollten Sie sich nach Ablauf des Heilungsprozesses ausschließlich für solche Piercings entscheiden, die eine hohe Qualität besitzen und sich den körpereigenen Gegebenheiten bestmöglich anpassen. Hierbei sollten Sie zudem auch darauf achten, dass Sie nicht allergisch auf das jeweilige Material regieren.
  • Wie auch bei anderen Piercing-Arten sollten schwangere Frauen, auch mit dem Stechen eines Christina Piercing, bis nach der Geburt ihres Kindes warten, da ansonsten die Gefahr besteht, dass der Körper hierdurch zusätzlich belastet wird, wodurch es im schlimmsten Fall zu Komplikationen während der Schwangerschaft kommen kann.
  • Schwillt ein Christina Piercing nach Ablauf des Heilungsprozesses erneut an, so sollten Sie versuchen den jeweiligen Schmuck vorsichtig zu wechseln, um somit den Druck auf die Schwellung zu verringern. Falls die Schwellung dadurch in der Folge nicht zurückgeht, sollten Sie zur Kontrolle Ihren Piercer aufsuchen und die Beschwerden mit diesem abklären.
  • Sollte sich das Christina Piercing im Anschluss an das Stechen einmal entzünden, empfehlen wir Ihnen dringend Ihren Piercer oder im Notfall einen Arzt aufzusuchen, da eine solche Entzündung im schlimmsten Fall eine Blutvergiftung zur Folge haben kann.
  • Bemerken Sie mit der Zeit nach dem Stechen eines Christina Piercings, dass sie sich durch dieses gestört oder in irgendeiner Form eingeschränkt fühlen, dann können Sie den Schmuck ganz einfach entfernen, wodurch die Einstichstelle in der Folge wieder zuwachsen wird. So bleibt zum Schluss in der Regel lediglich eine kleine, meist unauffällige, Narbe zurück, welche Sie fortan an das Christina Piercing erinnern wird.

Tragus Piercing Zungen Piercing Labret Piercing Helix Piercing Bauchnabelpiercing

Letzte Aktualisierung am 2.12.2019 um 22:39 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.