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Bauchnabelpiercing

 

Bauchnabelpiercing

Was ist ein Bauchnabelpiercing?

Ein Piercing kann an beinahe jede Stelle des Körpers gesetzt werden. Besonders auffallend ist das Bauchnabelpiercing. Wer ab und an bauchfrei trägt, am Strand und am See eine gute Figur machen will oder sogar in einem Beruf arbeitet, in dem ein schöner Bauch eine Rolle spielt, zieht mit einem Bauchnabelpiercing definitiv alle Aufmerksamkeit hierhin. Dabei wird oberhalb des Bauchnabels die lockere Haut etwas zusammengedrückt und mit einer sterilen Nadel durchstochen, sodass der Schmuck später im Bauchnabel liegt und ein Stück darüber hinausragen kann. Obwohl jeder Nabel anders aussieht, kann beinahe jeder Mensch ein Bauchnabelpiercing bekommen, wenn er eines möchte. Lediglich in seltenen Ausnahmen kann hier nicht gestochen werden, da ein Blutgefäß oder eine Nervenbahn an der Stelle sitzen, an der gestochen werden müsste.

Das ist ein zu großes Risiko und ein Grund, das Piercing nicht zu machen. Mit Einverständnis der Eltern nehmen Piercer ein Bauchnabelpiercing bei Personen ab 16 Jahren vor, wobei es meistens Mädchen und junge Frauen sind, die sich diese Art von Schmuck wünschen. Vereinzelte Piercingstudios machen auch Ausnahmen und nehmen das Bauchnabelpiercing bereits ab dem 14. Lebensjahr vor, sofern die Eltern einverstanden sind und mitkommen, um das zu bestätigen. Ab dem 18. Lebensjahr braucht es keine Einverständniserklärung der Eltern mehr. Die Kosten für ein Bauchnabelpiercing liegen dabei je nach Piercer zwischen 50-100€. Hinzu kommen die Kosten für den Schmuck, der als Erstschmuck eingesetzt wird. Auch diese hängen davon ab, wie dieser aussieht und aus welchem Material er gemacht ist.

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Welche Arten von Piercingschmuck gibt es für das Bauchnabelpiercing?

Ein Bauchnabelpiercing ist nicht ganz schmerzlos. Da muss es schon die richtigen Anreize geben, sich eines stechen zu lassen – und was motiviert mehr als die Aussicht auf schönen Schmuck? Da das Piercing meistens oberhalb und weniger unterhalb des Bauchnabels vorgenommen wird, ist der Piercingschmuck so gestaltet, dass er in den Nabel hineingelegt wird. Dezente Looks lassen sich beispielsweise mit einem kleinen Ring.

Es kann sich dabei nur um den einfachen Ring handeln, manche Stücke sind noch mit einem kleinen Ball verziert. Ein solches Bauchnabelpiercing wird durch die Farbe des Rings interessant. Weit mehr Spielraum eröffnet jedoch der Stecker. Der Fachbegriff beim Bauchnabelpiercing lautet „Banane“, da es sich um einen leicht gebogenen Stab handelt. Er besitzt am oberen Ende eine abnehmbare kleine Kugel, die den Stecker verschließt, ähnlich wie bei einem Ohrstecker. Am unteren Ende der Banane kann sich alles Mögliche befinden. Beliebt sind zirkonia- oder emaille-besetzte Figuren, die dann im Bauchnabel liegen oder ein Stück darüber hinausragen. Mit der Banane sind der Kreativität beim Bauchnabelpiercing keine Grenzen mehr gesetzt.

Wie wird ein Bauchnabelpiercing gestochen?

Während es bei Stellen wie dem Ohrläppchen vielleicht nicht so sehr darauf ankommt, ist beim Bauchnabelpiercing ein erfahrener Piercer wichtig. Woanders darf ein Bauchnabelpiercing nicht gemacht werden, da die Erfahrung eines Piercers notwendig ist, um einen sauberen Stichkanal und eine unkomplizierte Heilung zu ermöglichen. Zunächst wird der Piercer fragen, ob das Bauchnabelpiercing ober- oder unterhalb des Nabels gestochen werden soll. Er kann auch Bilder zeigen, wie die beiden Varianten aussehen würden, wobei man sich darüber vorher informiert haben sollte. Ein seriöses Studio kann zunächst auch nur beraten und dann nach Bedenkzeit den Termin zum Piercen vereinbaren. Zum Stechen legt sich der Kunde hin, da sich die Haut am Bauch so am besten entspannt. Die Stelle wird in eine Klemme eingelegt, betäubt und durch einen kleinen Punkt markiert.

Da der Piercer kein Arzt ist, geschieht die Betäubung nicht mit einer Spritze, sondern beispielsweise durch Eisspray oder Auftragen einer betäubenden Salbe. Man sollte damit rechnen, das Bauchnabelpiercing trotzdem zu spüren. Zunächst wird die Hautstelle mit einem sterilen, hohlen Stab aus Chirurgenstahl durchstochen, dann wird durch diesen Stab hindurch der vorläufige Piercingschmuck eingebracht. Anschließend kann das Stechwerkzeug entfernt werden und es bleibt nur der Schmuck im Bauchnabelpiercing zurück. Nach dem Stechen sollte man insbesondere beim Bauchnabelpiercing noch einige Minuten ruhig liegen bleiben und vielleicht etwas Zuckerhaltiges essen, damit der Kreislauf wieder in die Gänge kommt.

Wie lange dauert die Heilung?

Die Heilung dauert beim Bauchnabelpiercing lang. Das liegt daran, dass ein Piercing kaum Ruhe bekommt, da der Mensch sich trotzdem ständig bewegen muss. Außerdem geht ein Bauchnabelpiercing recht tief in die Haut, die am Bauch noch dazu etwas dicker als etwa am Ohrläppchen ist. In jedem Fall sollte man mit mehreren Monaten Heilungszeit bei einem Bauchnabelpiercing rechnen. Das ist bei jedem Menschen anders und hängt davon ab, wie gut das Piercing vertragen wird, ob es Komplikationen gegeben hat und wie schnell die Wundheilung beim jeweiligen Menschen verläuft. Der Piercer wird genaue Anweisungen dafür geben, wie lange beispielsweise kein Sport mehr gemacht werden darf und ab wann wieder geduscht und gebadet werden kann. Diese Regeln sind einzuhalten, denn sie beschleunigen die Heilung beim Bauchnabelpiercing.

Wie muss ich das Piercing pflegen?

Direkt nach dem Stechen sollte das Bauchnabelpiercing für 12-24 Stunden völlig in Ruhe gelassen werden. Einige Piercer decken es für diese Zeit mit einem sterilen Pflaster ab, während andere das nicht mehr tun. Das Pflaster wird erst nach etwa 24 Stunden entfernt. Vorher darf das Bauchnabelpiercing weder kurz angesehen noch angefasst werden. In den nächsten Tagen wird es mit einem Desinfektionsspray behandelt. Spray hat sich beim Piercing als beste Lösung erwiesen, da hierfür kein Hautkontakt und keine Berührung notwendig sind.

Sofern sich innerhalb der ersten Tage keine sichtlichen Entzündungen am Bauchnabelpiercing bilden, kann wieder normal geduscht werden. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, keine Shampooreste oder Duschgele ans Bauchnabelpiercing kommen zu lassen, wenn möglich. Wichtig ist eine regelmäßige Reinigung mit klarem Wasser, um Bakterien, Schmutz und Keime zu entfernen. Wird das nicht oft genug gemacht, entzündet sich das Bauchnabelpiercing schnell. Gedreht werden muss es jedoch nicht, vielmehr sollte das Piercing in Ruhe gelassen werden, bis es ganz verheilt ist.

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Wie wechselt man ein Bauchnabelpiercing?

Nach einigen Monaten ist es endlich so weit. Der vorläufige Bauchschmuck kann entfernt und durch den Schmuck ersetzt werden, den man sich voller Vorfreude auf das verheilte Bauchnabelpiercing sicherlich schon vor einer Weile gegönnt hat! Den ersten Wechsel sollte man beim Piercing tatsächlich wieder beim Piercer machen lassen. Erstens kann er dann den Heilungsverlauf kontrollieren und würde erkennen, wenn der Stichkanal noch nicht so weit ist. Zweitens kann man es sich dort zeigen lassen, wie das geht. Schmuck in Form der Banane hat am oberen Ende eine kleine Kugel. Diese wird abgeschraubt. Das neue Schmuckstück sollte bei den ersten Wechseln mit Vaseline oder Gleitcreme eingerieben werden, dadurch gleitet es leichter ins Bauchnabelpiercing hinein. Der Stab wird von unten nach oben in den Stichkanal eingeführt. Anschließend wird beim frisch eingesetzten Piercingschmuck die kleine Kugel ans obere Ende geschraubt und der Schmuck sitzt fest.

Welche Risiken können auftreten?

Ein Bauchnabelpiercing ist nicht ganz ohne und birgt gewisse Risiken. Zunächst sind wir alle unterschiedlich schmerzempfindlich, da kein Mensch wie der andere ist. Während einige Menschen ein Piercing ohne Betäubung durchstehen und danach sagen, es sei gar nicht schlimm gewesen, erleben andere während und nach dem Stechen schlimme Schmerzen. Der Vorgang des Stechens selbst kann beim Bauchnabelpiercing ebenfalls Schäden hinterlassen. Ein erfahrener Piercer wird zwar natürlich untersuchen, ob Blutgefäße und Nervenbahnen durch die Stelle laufen, die durchstochen werden soll. Garantieren kann er aber für nichts.

Demzufolge kann es zu Blutungen und Schädigungen der Nerven kommen, wodurch ein Teil der Haut dauerhaft taub werden kann. Relativ häufig sind beim Piercing Entzündungen – und das, obwohl jeder das Risiko für sie selbst in der Hand hat. Ein gut gepflegtes Piercing, das regelmäßig desinfiziert und mit sauberem Wasser gewaschen wird, entzündet sich selten. Wenn es aber doch passiert, kann Eiter in den Blutkreislauf kommen und es folgt eine Blutvergiftung. Wenn das nicht passiert, kann es immer noch sein, dass sich Narben am Piercing bilden, wodurch Schmuck nie ohne Probleme eingeführt werden kann. Bei sensibler Haut kann es lebenslang zu Reaktionen auf Schmuck kommen. Beim Bauchnabelpiercing sollte wie bei jeder anderen Form Nickel vermieden werden, da es zu allergischen Reaktionen kommen kann.

Tipps

Ein Bauchnabelpiercing ist eine wunderschöne Form des Piercings und es gibt tollen Schmuck für diese besondere Körperstelle. Es ist allerdings auch nicht ganz unproblematisch, beispielsweise im Beruf. Wer im Dienstleistungsgewerbe arbeitet, wird das Bauchnabelpiercing tagsüber wahrscheinlich versteckt halten oder herausnehmen müssen, da viele Arbeitgeber es genauso ungern sehen wie jedes andere Piercing. Zum Problem werden kann es in der Schwangerschaft. Die Haut wird sich jetzt ausdehnen und wird noch dazu sehr dünn.

Als wäre das nicht genug, ist das Immunsystem bei schwangeren Frauen schwächer und es kann eher zu einer Entzündung am Piercing kommen. Jeder gute Piercer wird es deswegen ablehnen, einer Schwangeren ein Bauchnabelpiercing zu machen. Sobald die Schwangerschaft bekannt wird, sollte der Schmuck herausgenommen werden. Bestenfalls wächst der Stichkanal nicht zu. Während der Schwangerschaft kann alternativ ein Soft-Piercing getragen werden, das aus weichem, biegsamem Kunststoff besteht und einen noch nicht so alten Stichkanal zumindest offen hält. Das kann sich zwar auch unangenehm anfühlen, wäre aber sicher. Solcher Schmuck ist auch für Sportler gemacht, obwohl es besser und sicherer wäre, den Schmuck ganz herauszunehmen. Nach dem Sport oder großen körperlichen Anstrengungen muss der Stichkanal gründlich mit klarem Wasser gesäubert werden, bevor neuer Schmuck eingesetzt wird.

Fazit

Kaum ein Piercing zieht so viel Aufmerksamkeit auf sich wie ein Bauchnabelpiercing. Wer sich eines stechen lassen hat, kennt wie ein Indianer keinen Schmerz – und sexy ist es auch noch. Allerdings befindet sich ein Bauchnabelpiercing an einer nicht ganz einfachen Stelle und birgt gewisse Risiken. Das Stechen selbst ist eine Belastungsprobe. Die Heilung dauert zwar bei jedem Menschen unterschiedlich lang, in jedem Fall aber Monate. Entzündungen an dieser Stelle sind nicht selten und ernst. Deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man wirklich die Zeit hat, ein Bauchnabelpiercing so regelmäßig zu pflegen, wie es notwendig ist, um an dieser besonderen Stelle ein kleines Glänzen erscheinen zu lassen. Wenn ja, dann ist es das aber optisch wert!

Letzte Aktualisierung am 12.12.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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